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Studium im Ausland – Darauf müssen Studierende bei einem Auslandssemester achten

Immer mehr Studenten entscheiden sich dazu, ein Auslandssemester zu absolvieren. Ob die Reise dabei in ein benachbartes Land geht, oder ans andere Ende der Welt, Studierende müssen sich ausreichend vorbereiten; nur so sind sie auf alle möglichen Probleme bestens vorbereitet und können ein entspanntes Semester im Ausland genießen. Die wichtigsten Punkte haben wir hier zusammengetragen.

Den passenden Studiengang finden

Klassische Studiengänge wie Medizin, Biologie oder Lehramt werden in allen Varianten an nahezu allen Universitäten weltweit angeboten. Studiert man in einem eher ausgefallenen Bereich, ist die Suche nach einer passenden Uni nicht immer leicht. Es ist wichtig, sich bei der Recherche nicht auf die wörtliche Bezeichnung des ausländischen Studiengangs zu konzentrieren. Denn auch, wenn der Name nicht deckungsgleich zum eigenen Fach ist, kann sich dennoch der gleiche Inhalt dahinter verstecken. Es ist außerdem möglich, sich für die Dauer des Aufenthaltes in ein komplett anderes Fach einzuschreiben. So erweitert man seinen fachlichen Horizont und nutzt die Vorteile des Auslandsstudiums.

Tipp: Es ist sinnvoll, sich mit einer Ansprechperson aus der eigenen Fachschaft oder dem Dekanat in Verbindung zu setzen. Das macht es oft besonders einfach, mit den richtigen Universitäten in Kontakt zu kommen.

Leistungen anerkennen lassen

Wer sicherstellen möchte, dass die im Ausland erbrachten Leistungen für das Studium zu Hause anerkannt werden, der muss sich rechtzeitig informieren. Nicht jede Hochschule erkennt jeden Leistungsnachweis an. Gibt es kooperierende Partneruniversitäten, ist es allerdings zumeist kein Problem, das Semester voll anerkennen zu lassen.

Studium: Visum und arbeiten im Ausland

Für Länder innerhalb der EU ist es nicht notwendig, ein spezielles Visum zu beantragen. Wer Übersee einen Auslandsaufenhalt plant, muss aber ein Visum besitzen. In der Regel dürfen Personen mit einem Studentenvisum nicht arbeiten. Wird diese Auflage gebrochen, und die entsprechenden Behörden werden darüber informiert, droht nicht nur Deportation, sondern auch eine Einreisesperre für mehrere Jahre.

Tipp:Kanada erlaubt es seinen Studenten, auf dem Campusgelände zu arbeiten. Ähnliche Ausnahmen gibt es auch in andern Ländern. Ist ein Job wichtig, um den Aufenthalt zu finanzieren, sollten diese Vorschriften bei der Wahl des Landes beachtet werden.

Gut versichert als Student im Ausland

Ein wichtiger Aspekt, der gerne vergessen bzw. unzureichend beachtet, wird ist die Krankenversicherung für ein Auslandsstudium. Ohne einen umfangreichen Versicherungsschutz kann eine ernsthafte Krankheit oder ein Unfall im Ausland schwere finanzielle Folgen nach sich ziehen. Die passende Versicherung deckt jedoch alle wichtigen Aspekte ab:

  • Übernahme aller Gesundheitskosten vor Ort
  • Krankenrücktransport
  • Zahnbehandlungen und Zahnersatz

Vor der Abreise in Ausland: Das Leben zu Hause regeln

Studenten, die bereits auf eigenen Beinen stehen und nicht mehr im elterlichen Haushalt leben, müssen eine Reihe von wichtigen Punkten beachten. Wird sich nicht ausreichen um alles gekümmert, fallen unnötige Kosten an. Die Wohnung oder das WG-Zimmer müssen entweder gekündigt oder untervermietet werden. Wenn möglich, sollten alle Verträge für das Smartphone, Telefon, Internetanschluss oder das Fitnessstudio gekündigt werden. Einige Anbieter sind kulant, und legen Verträge für einen bestimmten Zeitpunkt auf Eis.

Uni und Freizeit in Balance halten

Vor Ort im Ausland ist es wichtig, eine gute Balance für den Alltag zu finden. Um die erste Aufregung zu überstehen, lohnt es sich, bereits ein paar Wochen vor Semesterbeginn anzureisen. Das lässt ausreichend Zeit, die jeweilige Stadt und die neue Kultur etwas kennenzulernen. Anschließend ist es einfacher, sich auf das Semester und das Studium zu konzentrieren. Natürlich sollte auch ein angemessener Freizeitausgleich zwischen den Semestern stattfinden.