Login
Angemeldet bleiben

Mit dem Wohnmobil quer durch die Vereinigten Staaten

Von einer Reise in die USA träumen viele Menschen, doch die Umsetzung will gut geplant sein: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten macht seinem Namen auch als Reiseziel alle Ehre. Wer das Beste aus seinem Urlaub herausholen und die Vereinigten Staaten von ihren schönsten Seiten erleben möchte, kann diesen Wunsch am einfachsten auf einer Rundreise mit dem Wohnmobil wahr werden lassen.

Urlaub im fahrenden Hotelzimmer

Fahrendes Hotelzimmer
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das drittgrößte Land der Welt. Mit beinahe zehn Millionen Quadratkilometern Fläche sind sie rund 27-mal so groß wie Deutschland. Von unvorstellbar großen Metropolen wie Los Angeles oder New York bis hin zu den unvergleichlichen Naturkulissen der 59 Nationalparks bieten die USA eine riesige Bandbreite an sehenswerten Reisezielen. Kaum ein Reiseland lässt sich so gut wie die Vereinigten Staaten mit dem Wohnmobil erkunden. Die Amerikaner selbst bereisen ihr eigenes Land mit Vorliebe auf diese Weise, und so gibt es praktisch überall ausreichend Campingplätze - die Route kann extrem flexibel geplant werden, spontane Zwischenstopps und Richtungswechsel sind quasi immer problemlos möglich. Man braucht sich vor der Reise keinerlei Gedanken über Hotelzimmer und Übernachtungsmöglichkeiten zu machen, wenn man seine fahrbare Unterkunft jederzeit bei sich hat. So kann man den Urlaub komplett nach dem eigenen Zeitplan genießen und an jedem schönen Fleck so lange verweilen, wie man gerade möchte. Und nach einer anstrengenden Fahrt bietet das Wohnmobil ebenso viel Komfort wie ein Hotelzimmer. Ein voll ausgestattetes Bad und ein gemütliches Bett sorgen selbst mitten in der Wildnis für gute Erholung und einen erfrischenden Start in den Tag und in der bordeigenen Wohnküche kann unterwegs so schmackhaft wie zu Hause gekocht werden.

Gut vorbereitet für die Rundreise

Sehenswürdigkeiten in den USA
Wer die Vereinigten Staaten mit dem Wohnmobil bereisen möchte, überlegt sich am besten schon vor der Abreise eine ungefähre Route. Welche Sehenswürdigkeiten möchte man auf gar keinen Fall verpassen? In welcher Stadt soll der Road Trip beginnen, wo wird er enden? Welche Zwischenstopps dürfen nicht fehlen? Bei einem derart großen Reiseland ist es besonders wichtig, solche Fragen vorab grob zu klären. Wer noch unsicher ist, in welche Ecke der USA es gehen soll, kann sich an den beliebtesten Reisezielen orientieren:

Die beliebtesten Städte der USA:
  • Los Angeles
  • San Francisco
  • Miami
  • New York
  • Las Vegas
Die schönsten Regionen und Nationalparks:
  • Yosemite Nationalpark
  • Yellowstone Nationalpark
  • Florida
  • Kalifornien
  • Route 66
Sobald man eine grobe Vorstellung davon hat, wo die Reise hingehen soll, plant man die Strecke am besten direkt mit Hilfe einer Landkarte der Vereinigten Staaten. Diese kann man sich vor dem Urlaub ausdrucken, damit man sie unterwegs jederzeit griffbereit hat. Generell sollte man lieber etwas großzügiger planen und die Tagesetappen nicht allzu lang gestalten. Nicht nur gibt es unterwegs so viel zu sehen, dass sich häufige Zwischenstopps anbieten. Lange Strecken in einem fremden Land zu fahren, ist anstrengend - und der Urlaub soll vor allem Spaß machen. Wichtig: In den USA werden alle Entfernungen in Meilen gemessen - eine Meile entspricht gut 1,6 Kilometern. Wer eine Rundreise plant, sollte also unbedingt ein Auge auf die Maßeinheit haben, damit es vor Ort nicht zu unschönen Überraschungen kommt, die die gesamte Tourenplanung durcheinander bringen. Wie lang die ideale Tagesetappe ist, hängt stark von der Region und der persönlichen Planung ab. Zwischen 100 und 200 Meilen sind bequem machbar, wenn man zwischenzeitlich Land und Leute erleben möchte - das sind in etwa zwischen 160 und 320 Kilometer. Für den An- und Abreisetag sollte man jedoch nicht allzu viel planen. Nach gut zwölf Stunden Flug ist man für ein volles Programm in der Regel einfach zu erschöpft, und vor der Abreise muss noch genug Zeit für die Abgabe des gemieteten Wohnmobils und die Abläufe am Flughafen berechnet werden.
-

Foto 1: Simon@pixabay.de
Foto 2: WikiImages@pixabay.de