Login
Angemeldet bleiben
Deutscher-Historischer-Jahrweiser.de
200 km
Unternehmen "Rheinübung" vom 18. bis 21. Mai 1941
Skagerrak
Rostock
Trondheim
Bornholm
Gjedser
18. - 19. Mai 1941
60°
Ostsee
20. Mai 1941
60°
Oslo
21. Mai 1941
Hamburg
Flensburg
Nordsee
Stockholm
Kiel
Kattegat
Königsberg
22. Mai 1941
Wilhelmshaven
Swinemünde
Kristiansand
Kolberg
Berlin
Kap Arkona
Stettin
Göteborg
Marstrand
Gotenhafen
Kopenhagen
Stavanger
Amsterdam
Cuxhaven
Bremen
Bergen
108 sm

Unternehmen "Rheinübung" vom 18. bis 21. Mai 1941 (Karte 1)

Unternehmen "Rheinübung"
Das Unternehmen "Rheinübung" wurde am 18. Mai 1941 mit dem deutschen Schlachtschiff "Bismarck" und dem deutschen schweren Kreuzer "Prinz Eugen" begonnen, um die kriegstaktische materielle Zufuhr nach England zu unterbinden. Schlußendlich sind die deutschen Schiffe nicht mehr dazu gekommen, ihre Aufgabe auch nur ansatzweise zu erfüllen. Von Beginn an wurden sie von den zahlenmäßig überlegenen britischen Schiffen förmlich gejagt, was für die "Bismarck" am 27. Mai das Ende bedeutete. Die "Prinz Eugen" lief am 01. Juni 1941 in Brest ein, womit das Unternehmen "Rheinübung" beendet war.

Näheres zum Unternehmen Rheinübung:
http://www.deutscher-historischer-jahrweiser.de
http://www.deutscher-historischer-jahrweiser.de/operationen/unternehmen rheinuebung.htm

Deutscher-Historischer-Jahrweiser.de

Unternehmen "Rheinübung" vom 18. bis 21. Mai 1941

60°\n

60° Breitengrad.

20. Mai 1941, Dienstag, 09.36 Uhr:
Die deutsche Kampfgruppe erreichte den Punkt Schwarz 10, die dänische Insel Anholt.

22. Mai 1941, Donnerstag, 04.20 Uhr:
Der deutsche Kampfverband entließ in der Höhe Trondheims die drei Zerstörer ”Z 10 Hans Lody“ (mit dem Fregattenkapitän Alfred Schulze-Hinrichs an Bord), ”Z 16 Friedrich Eckoldt“ und ”Z 23“. Diese fuhren direkt nach Trondheim, um aufzutanken und anschließend wieder in die Ostsee zurückzukehren. Der deutsche Kampfverband - nunmehr nur noch aus dem Schlachtschiff ”Bismarck“ und dem schweren Kreuzer ”Prinz Eugen“ bestehend - fuhr weiter Richtung Norden, mit der ”Bismarck“ an der Spitze.

60°\n

60° Breitengrad.

22. Mai 1941, Donnerstag, 00.00 Uhr:
Eine britische Kampfgruppe unter dem Kommando des Chefs des Schlachtkreuzergeschwaders Vizeadmiral Lancelot Ernest Holland lief von Scapa Flow ins Seegebiet südlich Island aus. Zu dieser Kampfgruppe gehörten der Schlachtkreuzer ”Hood“ (Kapitän Ralph Kerr), das Schlachtschiff ”Prince of Wales“ (Kapitän John Catterall Leach) und sechs Zerstörer (“Achates”, “Antelope”, “Anthony”, “Echo”, ”Electra” und “Icarus”).

19. Mai 1941, Montag, 22.34 Uhr:
Der deutsche Kampfverband (Schlachtschiff ”Bismarck“, schwere Kreuzer ”Prinz Eugen“, ”Z 16 Friedrich Eckoldt“, ”Z 23“) erreichte den Punkt Rot 05. Dort schloß sich der Zerstörer ”Z 10 Hans Lody“ (Kommandant Fregattenkapitän Werner Pfeiffer; mit an Bord der Kommandant der 6. Zerstörerflotte, Fregattenkapitän Alfred Schulze-Hinrichs), aus Kiel kommend, an, um gemeinsam durch den Großen Belt zu fahren. Fregattenkapitän Alfred Schulze-Hinrichs übergab die letzten Befehle des Marinegruppenkommandos Nord an Admiral Günther Lütjens.

Kap Arkona

19. Mai 1941, Montag, 11.00 Uhr:
Das Schlachtschiff ”Bismarck“ und der schwere Kreuzer ”Prinz Eugen“ trafen sich bei Punkt Grün 03 (nördlich von Kap Arkona auf Rügen). Zu diesen Schiffen gesellten sich noch die Sicherungsstreitkräfte des Marinegruppenkommandos Nord, und zwar die Zerstörer ”Z 16 Friedrich  Eckoldt“ (Kommandant Fregattenkapitän Alfred Schemmel) und ”Z 23“ (Kommandant Fregattenkapitän Friedrich Böhme) als Geleitschutz, die den Kampfverband vor U-Boot-Angriffen schützen sollten.

21. Mai 1941, Mittwoch, 13.15 Uhr:
Zwei britische Aufklärungsflugzeuge (Supermarine Spitfire) des britischen Coastal Command (Küstenwache, zur Royal Air Force - RAF - gehörend) waren um 11.00 Uhr von Nordschottland aus entsandt worden, um nach den deutschen Schiffen zu suchen. Die Aufklärungsflugzeuge flogen in einer Höhe von 8.000 Metern das Gebiet um Bergen nach möglichen Ankerplätzen ab und fotografierten, nachdem sie den deutschen Kampfverband entdeckt hatten, die Schiffe auf ihren Liegeplätzen, ohne von den Deutschen bemerkt worden zu sein. Danach flogen sie nach Nord-Schottland zurück.

Gotenhafen

18. Mai 1941, Sonntag, 21.18 Uhr:
Der schwere Kreuzer ”Prinz Eugen“ lichtete die Anker, verließ die Reede Gotenhafens und fuhr Richtung Westen auf Punkt Grün 03 (nördlich von Kap Arkona auf Rügen) zu. Er sollte die Strecke nördlich Bornholm durch  die Hammeren-Enge nehmen.

19. Mai 1941, Montag, 02.00 Uhr:
Das Schlachtschiff ”Bismarck“ lichtete die Anker, verließ die Reede Gotenhafens und fuhr ebenfalls Richtung Westen auf Punkt Grün 03 (nördlich von Kap Arkona auf Rügen) zu. Die ”Bismarck“ sollte die Strecke südlich Bornholm nehmen.

20. Mai 1941, Dienstag, 21.11 Uhr bis 22.00 Uhr:
Der deutsche Kampfverband passierte die Sperrlücke Kristiansand-Nord und verließ das Skagerrak in Höhe der norwegischen Stadt Kristiansand.

20. Mai 1941, Dienstag, 13.00 Uhr:
Die deutsche Kampfgruppe erhielt Luftsicherung durch sechs Zerstörerflugzeuge Me 110 (Messerschmitt Bf 110) und zwei Aufklärungsflugzeuge He 115 (Heinkel He 115).

Der Verband wurde durch den schwedischen  Kreuzer (Flugzeug- und Minenkreuzer)  “Gotland” (Kapitän Ägren), der dicht unter  der schwedischen Küste auf einer Übungsfahrt war und mit dem deutschen Verband mitlief, im Kattegat gesichtet. Die Sichtung wurde sofort nach Stockholm gemeldet. Da Admiral Günther Lütjens vermutete, daß die ”Gotland“ ihre  Entdeckung meldete, wurde durch FT (Funktelegramm) eine Meldung an das Marinegruppenkommando Nord gesendet.

20. Mai 1941, Dienstag, 02.00 Uhr:
Der deutsche Kampfverband passierte den Großen Belt und lief in das Kattegat ein.

20. Mai 1941, Dienstag, 00.00 Uhr:
Der deutsche Kampfverband (Schlachtschiff "Bismarck", schwere Kreuzer "Prinz Eugen", "Z 10 Hans Lody", "Z 16 Friedrich Eckoldt" und "Z 23") erreichte den südlichen Eingang des Großen Belt.

Bergen

21. Mai 1941, Mittwoch, 09.00 Uhr:
Die deutsche Kampfgruppe lief in den Korsfjord bei Bergen/Norwegen ein, um Öl (Treiböl, Treibstoff) aufzunehmen. Der Verband wollte auf die  schützende Nacht warten, bevor er weiterfuhr.

21. Mai 1941, Mittwoch, 13.15 Uhr:
Zwei britische Aufklärungsflugzeuge (Supermarine Spitfire) des britischen Coastal Command (Küstenwache, zur Royal Air Force - RAF - gehörend) waren um 11.00 Uhr von Nordschottland aus entsandt  worden, um nach den deutschen Schiffen zu suchen. Die Aufklärungsflugzeuge flogen in einer Höhe von 8.000 Metern das Gebiet um Bergen nach möglichen Ankerplätzen ab und fotografierten, nachdem sie den deutschen Kampfverband entdeckt hatten, die Schiffe auf ihren Liegeplätzen, ohne von den Deutschen bemerkt worden zu sein. Danach flogen sie nach Nord-Schottland zurück.

21. Mai 1941, Mittwoch, 22.17 Uhr:
Der ”Bismarck“, der ”Prinz Eugen“ und den drei Zerstörern ”Z 10  Hans Lody“, ”Z 16 Friedrich Eckoldt“ und ”Z 23“ gelang ein unbemerktes Auslaufen aus dem Hjeltefjord (Ausgang Fedjeosen) bei Bergen. Das Wetter hatte sich verschlechtert.

22. Mai 1941, Donnerstag, 00.00 Uhr:
Eine britische Kampfgruppe unter dem Kommando des Chefs des Schlachtkreuzergeschwaders Vizeadmiral Lancelot Ernest Holland lief von Scapa Flow ins Seegebiet südlich Island aus. Zu dieser Kampfgruppe gehörten der Schlachtkreuzer ”Hood“ (Kapitän Ralph Kerr), das Schlachtschiff ”Prince of Wales“ (Kapitän John Catterall Leach) und sechs Zerstörer (“Achates”, “Antelope”, “Anthony”, “Echo”, ”Electra” und “Icarus”).
Diese Karte wurde bereits 1869 mal aufgerufen

Weitere Landkarten zu Deutschland



Unternehmen "Rheinübung" vom 18. bis 21. Mai 1941 (Karte 1)

von DHJ erstellt am 02.06.2011 16:54
 zurück zur Gesamtbeschreibung 
Unternehmen "Rheinübung"
Das Unternehmen "Rheinübung" wurde am 18. Mai 1941 mit dem deutschen Schlachtschiff "Bismarck" und dem deutschen schweren Kreuzer "Prinz Eugen" begonnen, um die kriegstaktische materielle Zufuhr nach England zu unterbinden. Schlußendlich sind die deutschen Schiffe nicht mehr dazu gekommen, ihre Aufgabe auch nur ansatzweise zu erfüllen. ...   Kartenbeschreibung lesen

Stichwörter:

Bilder

Video

Großansicht

Weitere Mediendokumente

Karte teilen

Werbung
123map