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Unternehmen "Rheinübung" - Der Korsfjord und die Fjorde bei Bergen am 21. Mai 1941 (Karte 2)

Unternehmen "Rheinübung"
Der Korsfjord und die Fjorde bei Bergen am 21. Mai 1941. Der deutsche Kampfverband (das Schlachtschiff "Bismarck", der schwere Kreuzer "Prinz Eugen" und der Geleitschutz von drei Zerstörern - "Z 10 Hans Lody", "Z 16 Friedrich Eckoldt" und "Z 23") lief in den Korsfjord ein und ankerte im Grimstadfjord und in der Kalvanes-Bucht, um Treiböl aufzunehmen und um auf die Weiterfahrt in der Dunkelheit zu warten.

Näheres zum Unternehmen Rheinübung:
http://www.deutscher-historischer-jahrweiser.de
http://www.deutscher-historischer-jahrweiser.de/operationen/unternehmen rheinuebung.htm

Deutscher-Historischer-Jahrweiser.de

21. Mai 1941, Mittwoch, 19.30 Uhr:
Die ”Bismarck“ holte ihre Anker ein und begab sich nördlich in die Kalvanes-Bucht, um sich der ”Prinz Eugen“ und den drei Zerstörern (”Z 10 Hans Lody“, ”Z 16 Friedrich Eckoldt“ und ”Z 23“)  anzuschließen. Da die deutschen Schiffe vermutlich durch ein britisches Aufklärungsflugzeug entdeckt worden waren, befürchtete Admiral Günther Lütjens, daß die Briten sie mit Flugzeugen angreifen könnten und noch ehe dies geschah, sollte der Kampfverband die Fjorde verlassen haben.

Der Korsfjord und die Fjorde bei Bergen am 21. Mai 1941

21. Mai 1941, Mittwoch, 11.45 Uhr:
Da die ”Bismarck“ kein Treiböl aufnehmen wollte, trennte sie sich von der ”Prinz Eugen“ und fuhr - anstatt zur Kalvanes-Bucht - in den Grimstadfjord ein, um dort zu ankern. Sie wurde von drei Handelsschiffen begleitet, die sich als Torpedoschutz entsprechend vor die ”Bismarck“ legten. Derweile fuhr die ”Prinz Eugen” und die drei Zerstörer ”Z 10 Hans Lody“, ”Z 16 Friedrich Eckoldt“ und ”Z 23“ zur Kalvanes-Bucht weiter. Sofort wurde damit begonnen, die gesamte  Tarnbemalung mit Außenbordgrau zu übermalen.

21. Mai 1941, Mittwoch, 22.17 Uhr:
Der ”Bismarck“, der ”Prinz Eugen“ und den drei Zerstörern ”Z 10 Hans Lody“, ”Z 16 Friedrich Eckoldt“ und ”Z 23“ gelang ein unbemerktes Auslaufen aus dem Hjeltefjord (Ausgang Fedjeosen) bei Bergen. Das Wetter hatte sich verschlechtert.

21. Mai 1941, Mittwoch, 13.15 Uhr:
Zwei britische Aufklärungsflugzeuge (Supermarine Spitfire) des britischen Coastal Command (Küstenwache, zur Royal Air Force - RAF - gehörend) waren um 11.00 Uhr von Nordschottland aus entsandt worden, um nach den deutschen Schiffen zu suchen. Die Aufklärungsflugzeuge flogen in einer Höhe von 8.000 Metern das Gebiet um Bergen nach möglichen Ankerplätzen ab und fotografierten, nachdem sie den deutschen Kampfverband entdeckt hatten, die Schiffe auf ihren Liegeplätzen, ohne von den Deutschen bemerkt worden zu sein. Danach flogen sie nach Nord-Schottland zurück.

21. Mai 1941, Mittwoch, 09.00 Uhr:
Die deutsche Kampfgruppe lief in den Korsfjord bei Bergen/Norwegen ein, um Öl (Treiböl, Treibstoff) aufzunehmen. Der Verband wollte auf die schützende Nacht warten, bevor er weiterfuhr.

21. Mai 1941, Mittwoch, 12.17 Uhr:
Die ”Prinz Eugen“ und die drei Zerstörer ”Z 10 Hans Lody“, ”Z 16 Friedrich Eckoldt“ und ”Z 23“ kamen in der Kalvanes-Bucht an und ankerten, um Treiböl vom Tanker ”MTS Wollin“ aufzunehmen. Als Schutz vor Torpedos ankerten auf jeder Seite längsseits der ”Prinz  Eugen“ ein Dampfer. Auch der schwere Kreuzer wurde mit Außenbordgrau übermalt.

21. Mai 1941, Mittwoch, 13.45 Uhr:
Die ”Prinz Eugen“ begann die Treiböl-Übernahme vom Tanker ”MTS  Wollin“.

21. Mai 1941, Mittwoch, 17.00 Uhr:
Die ”Prinz Eugen“, in der Kalvanes-Bucht vor Anker liegend, hatte ihre Betankung (764 m³) beendet.

22. Mai 1941, Donnerstag, 01.30 Uhr bis 03. 00 Uhr:
Plötzlich Flakfeuer und Suchscheinwerfer am Himmel über den Korsfjord bei Bergen. Die Ankerplätze des deutschen Kampfverbandes bei Bergen wurden von britischen Flugzeugen schwer bombardiert. Da das Wetter sehr schlecht und die Sicht gleich Null war (Nebelfelder und tiefliegende Wolken), konnten die Briten die Ergebnisse ihres Angriffes nicht sichten und flogen zu ihrem Stützpunkt nach Nord-Schottland zurück.

22. Mai 1941, Donnerstag, 01.30 Uhr bis 03. 00 Uhr:
Plötzlich Flakfeuer und Suchscheinwerfer am Himmel über den Korsfjord bei Bergen. Die Ankerplätze des deutschen Kampfverbandes bei Bergen wurden von britischen Flugzeugen schwer bombardiert. Da das Wetter sehr schlecht und die Sicht gleich Null war (Nebelfelder und tiefliegende Wolken), konnten die Briten die Ergebnisse ihres Angriffes nicht sichten und flogen zu ihrem Stützpunkt nach Nord-Schottland zurück.
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Unternehmen "Rheinübung" - Der Korsfjord und die Fjorde bei Bergen am 21. Mai 1941 (Karte 2)

von DHJ erstellt am 04.06.2011 18:58
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Unternehmen "Rheinübung"
Der Korsfjord und die Fjorde bei Bergen am 21. Mai 1941. Der deutsche Kampfverband (das Schlachtschiff "Bismarck", der schwere Kreuzer "Prinz Eugen" und der Geleitschutz von drei Zerstörern - "Z 10 Hans Lody", "Z 16 Friedrich Eckoldt" und "Z 23") lief in den Korsfjord ein und ankerte im Grimstadfjord und in der Kalvanes-Bucht, ...   Kartenbeschreibung lesen

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