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Gruppe der Acht (G8)

Gruppe der Acht (G8)

Informationen zum Thema "Gruppe der Acht", auch G8 genannt. Alle Mitgliedsstaaten der G8 sowie Nachrichten zum letzten Gipfeltreffen werden aufgelistet. Zudem gibt es eine Uebersicht aller G8 Treffpunkte und eine Zusammenfassung der Entscheidungen.

Textquelle .wwwwikipedia.de

Letzte Meldungen zum G8 Gipfel

Quelle: www.tagesschau.de

G8-Gipfel in L'Aquila
"G" wie "gestern"?

In Italien startet heute der G8-Gipfel. Eines der Schlagwörter: "Wandel". Mit US-Präsident Obama, der mit dem Versprechen des Wandels die Wahl gewann, könnte nun ein Kampf gegen den Klimawandel wahrscheinlicher werden. Doch auch der G8-Gipfel selbst wandelt sich - zu einem Vorbereitungstreffen. Das Gremium scheint ein Auslaufmodell zu sein.

Von Nicole Diekmann, tagesschau.de

Silvio Berlusconi (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Berlusconi im April bei einem Besuch im Erdbebengebiet. Kurzerhand verlegte er den G8-Gipfel dorthin. ]
Ursprünglich wollte Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi seine Gäste auf der italienischen Insel Maddalena vor Sardinien empfangen. Statt in einer Luxusanlage treffen sich die Staatschefs der führenden acht Industrienationen USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, Russland und Italien allerdings von heute an im Erdbebengebiet: in L'Aquila, einer kleinen Stadt in den Abruzzen.

Die Entscheidung für diesen Ort beweist einmal mehr den Hang Berlusconis zur öffentlichkeitswirksamen Inszenierung: Die Abruzzen wurden im April von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Fast 300 Menschen starben, rund 40.000 verloren ihr Zuhause. Erst vor zwei Tagen bebte die Erde erneut. Berlusconi nutzt die Kulisse aus zwei Gründen: Um für weitere Hilfen zu werben, aber auch, um sich endlich mal wieder positiv ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken, nach der Schlammschlacht mit seiner Frau und der Veröffentlichung anrüchiger Partyfotos.
Die großen Themen: Krise, Klima, Entwicklung

Die Bundesrepublik hilft beim Wiederaufbau der Erdbebenregion und konzentriert ihre Unterstützung auf den Ort Onna, acht Kilometer von L'Aquila entfernt und am heftigsten vom Erdbeben getroffen. Dort trifft die Kanzlerin am heutigen Vormittag Berlusconi. Einen Rundgang durch die Stadt wollen die beiden machen. Er endet an der Dorfkirche, wo Merkel und Berlusconi Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks und italienischer Hilfsorganisationen treffen - sowie Kinder, die, wie gemunkelt wird, bereits ausgewählt sind und mit Sicherheit Zuschauer und Zeitungsleser rühren: Kamerateams und Fotografen sind natürlich ebenfalls vor Ort.

Trotz der symbolträchtigen Kulisse und der gipfeltypischen öffentlichkeitswirksamen Bilder, die Merkel im Wahlkampf denkbar gelegen kommen, bleibt Zeit beim G8-Gipfel für Inhalte: Die weltweite Wirtschaftskrise, der Kampf gegen den Klimawandel und Entwicklungshilfe sind die drei großen Themen in L'Aquila. Auch der Nahost-Konflikt, die Lage im Iran, in Afghanistan und in Pakistan sollen vorkommen.

Noch wichtiger als die Gespräche am Runden Tisch sind auch bei diesem G8-Gipfel die Gespräche am Rande. Nicht nur die Vertreter der G8-Staaten reisen nach L'Aquila; 28 Staaten werden dort auf dem größten G8-Gipfel aller Zeiten erwartet. Mit dem neuen Präsidenten Südafrikas Jacob Zuma ist Merkel verabredet, mit dem indischen Ministerpräsidenten Manmohan Singh, den mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón und Brasiliens Regierungschef "Lula" da Silva. Der chinesische Präsdent Hu Jintao sagte seine Teilnahme wegen der Unruhen in der Provinz Xinjiang kurzfristig ab und reiste nach China zurück.
Wichtig: Die Gespräche am Rande

Mit den Gesprächspatrnern, die nicht zum erlauchten Kreis der mächtigen Acht gehören, will Merkel aber auch über die Themen reden, die die Agenda der G8-Staaten bestimmen. Über Strategien gegen den Klimawandel sprechen sie, mit Blick auf die geplante UN-Klimakonferenz im Herbst in Kopenhagen. Die "Klimakanzlerin" hat sich das Ziel gesetzt, gemeinsam mit den anderen sieben G8-Staaten in L'Aqulia ein Ziel zu formulieren: Die weltweite Durchschnittstemperatur bis um Jahr 2050 soll um nicht mehr als zwei Grad steigen. Ob es tatsächlich von allen acht Staats- und Regierungschefs formuliert und unterschrieben wird, zweifelt man allerdings auch hierzulande an: Sollte es dazu kommen, sei dies ein "sehr großer Erfolg", heißt es aus Regierungskreisen.

Gar nicht erst angestrebt ist dagegen eine gemeinsame Erklärung zur Weltwirtschafts- und Bankenkrise. In Italien wolle man über die einzelnen nationalen Strategien sprechen und über eine bessere gemeinsame Koordinierung dieser Maßnahmen beraten, heißt es. Die auf dem G20-Treffen in Washington im vergangenen April erklärte angestrebte Finanzmarktreform solle auf ihre bisherige Umsetzung überprüft werden.
L'Aquila: Man blickt nach Pittsburgh

Die Kontrolle von Managergehältern hatte man auf dem so genannten Weltfinanzgipfel beschlossen, die Registrierung von Hedgefonds, die Austrockung von Steueroasen. Die Runde aus Industriestaaten, aber auch Entwicklungs- und Schwellenländern trifft sich bereits im September zum nächsten Mal. Dann heißt der Gastgeber Barack Obama, Ort der Veranstaltung ist Pittsburgh. In L'Aquila müsse wegen dieses Termins kein Beschluss gefasst werden, heißt es aus der Bundesregierung.
Gruppenbild mit G20-Staats- und Regierungschefs (Foto: REUTERS) [Bildunterschrift: G20-Teilnehmer im April in London. Das Gremium wird G8 ablösen, schätzt zum Beispiel Kanzlerin Merkel. (Archiv) ]

Auch auf dem Feld der Außenpolitik sind dort keine handfesten Beschlüsse zu erwarten, denn sie sind gar nicht angestrebt: Sanktionserklärungen, zum Beispiel an die Adresse des Irans oder an Nordkorea, wird es nach Auskunft von hochrangigen Regierungsmitarbeitern nicht geben.
G8 war gestern

Dies und die Auswahl der Gesprächspartner der Kanzlerin zeigen: G8 war gestern. Die Zukunft heißt G20. Aus dem Munde der Kanzlerin klingt das so: Künftig würden die Treffen der acht stärksten Industrienationen nur noch Vorbesprechungen dienen, sagte Merkel vergangene Woche in einer Regierungserklärung im Bundestag. Sie allein könnten die Probleme von heute allein nicht mehr lösen. Die G20 sei künftig das Format, das die Zukunft "überwölbend" bestimme.

Darauf hat sich auch schon die Protestbewegung eingestellt: Die sonst bei G8-Gipfeln üblichen schweren Proteste könnten schwächer ausfallen. Es gibt keinen Gegengipfel, Protestcamps sind nicht geplant, Attac Deutschland ruft nicht zum Protest in Italien auf: Laut "taz" rechnen die Globalisierungsgegner damit, dass der Gipfel in L'Aquila der letzte sein wird.

USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika (englisch United States of America, kurz USA), in amtlicher Kurzform Vereinigte Staaten (englisch United States, kurz U.S.), nichtamtlich auch Amerika (englisch America), sind eine Bundesrepublik in Nordamerika, die 50 Bundesstaaten umfasst. Mit dem Bundesstaat Hawaii und kleineren Außengebieten haben sie auch Anteil an Ozeanien.

Das Land umfasst etwa 40 Prozent des Gebietes Nordamerikas und ist flächenmäßig nach Russland und Kanada der drittgrößte Staat der Erde.

Die Besiedlung durch Indianer begann vor über 14.000 Jahren, in Alaska möglicherweise noch früher. Um 1500 landeten Europäer an der Ostküste und begannen nach 1600 mit der Kolonialisierung. Dabei setzten sich die Engländer gegen Schweden, Niederländer und Franzosen durch. Frankreich trat 1763 seine Kolonie Neufrankreich an Großbritannien ab, Spanien gab Florida auf.

Die Vereinigten Staaten gingen aus den dreizehn britischen Kolonien hervor, die sich 1776 vom Mutterland Großbritannien unabhängig erklärten. Durch stete Einwanderung aus Europa, Abdrängung der Ureinwohner in Reservate (reservations), territoriale Expansion nach Westen, Annexion großer Teile Mexikos, wie etwa Kalifornien, und Industrialisierung gewannen die USA gegen Ende des 19. und vor allem im 20. Jahrhundert an weltpolitischem Einfluss. Dies zeigte sich insbesondere in den beiden Weltkriegen. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren die Vereinigten Staaten nach dem Zerfall der Sowjetunion die einzige verbliebene Supermacht.

Eine formale Amtssprache gibt es nicht, doch herrscht Englisch bei Weitem vor, im Südwesten ist Spanisch verbreitet. Daneben existieren eine Vielzahl von Einwanderersprachen sowie Überreste der zahlreichen Indianersprachen.

Weitere Links zum Thema G8

http://www.bmwi.de
http://www.bundesregierung.de
http://www.tagesschau.de/inland/gacht108.html

Japan

Japan (jap. Nihon/Nippon) ist ein Staat im Pazifik vor den Küsten Russlands, Nord- und Südkoreas, sowie vor den Küsten der Volksrepublik bzw. der Republik China.

Liste aller G8 Gipfel Treffen

Liste der G6-, G7- und G8-Treffen

Nr. Jahr Bezeichnung Land Hauptthemen

1. 1975 G6-Gipfel in Rambouillet 1975 Frankreich
2. 1976 G7-Gipfel in San Juan 1976 Vereinigte Staaten
3. 1977 G7-Gipfel in London 1977 Großbritannien
4. 1978 G7-Gipfel in Bonn 1978 Bundesrepublik Deutschland Weltkonjunktur, Einsparung von Öl
5. 1979 G7-Gipfel in Tokio 1979 Japan Flugzeugentführungen, Indochina-Flüchtlinge
6. 1980 G7-Gipfel in Venedig 1980 Italien
7. 1981 G7-Gipfel in Ottawa 1981 Kanada
8. 1982 G7-Gipfel in Versailles 1982 Frankreich
9. 1983 G7-Gipfel in Williamsburg 1983 Vereinigte Staaten
10. 1984 G7-Gipfel in London 1984 Großbritannien
11. 1985 G7-Gipfel in Bonn 1985 Bundesrepublik Deutschland
12. 1986 G7-Gipfel in Tokio 1986 Japan
13. 1987 G7-Gipfel in Venedig 1987 Italien
14. 1988 G7-Gipfel in Toronto 1988 Kanada
15. 1989 G7-Gipfel in Paris 1989 Frankreich
16. 1990 G7-Gipfel in Houston 1990 Vereinigte Staaten
17. 1991 G7-Gipfel in London 1991 Großbritannien
18. 1992 G7-Gipfel in München 1992 Deutschland
19. 1993 G7-Gipfel in Tokio 1993 Japan
20. 1994 G7-Gipfel in Neapel 1994 Italien
21. 1995 G7-Gipfel in Halifax 1995 Kanada
22. 1996 G7-Gipfel in Lyon 1996 Frankreich
23. 1997 G7-Gipfel in Denver 1997 Vereinigte Staaten
24. 1998 G8-Gipfel in Birmingham 1998 Großbritannien
25. 1999 G8-Gipfel in Köln 1999 Deutschland
26. 2000 G8-Gipfel in Okinawa 2000 Japan
27. 2001 G8-Gipfel in Genua 2001 Italien Strategien zur Bekämpfung der Armut in der Welt, globaler Fond zur Seuchenbekämpfung, Liberalisierung des Welthandels, Kyoto-Protokoll
28. 2002 G8-Gipfel in Kananaskis 2002 Kanada Vorsitz Russlands bei den G8, G8-Afrika-Aktionsplan, weitere Mittel für die Kölner Entschuldungsinitiative, Bildung, Wirtschaftswachstum, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung, Überwindung der „Digitalen Kluft“ in der Welt, Terrorismusbekämpfung, Reise- und Transportsicherheit, regionale Krisen[3]
29. 2003 G8-Gipfel in Évian-les-Bains 2003 Frankreich Entwicklungszusammenarbeit, Schuldenerlass, Aidsbekämpfung und Überwindung der Armut sowie Verbesserung der Teilnahmechancen der Länder des Südens am Welthandel[4]
30. 2004 G8-Gipfel in Sea Island 2004 Vereinigte Staaten internationaler Terrorismus, Entwicklungshilfe, Naher und Mittlerer Osten
31. 2005 G8-Gipfel in Gleneagles 2005 Großbritannien globale Klimaveränderung, wirtschaftliche Entwicklung Afrikas, Nichtverbreitung von Atomwaffen
32. 2006 G8-Gipfel in Sankt Petersburg 2006 Russland Nutzung der Atomenergie, Israel-Libanon-Krise
33. 2007 G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 Deutschland Energieverbrauch, Klimawandel, Raketenabwehrsysteme, Hilfe für Afrika
34. 2008 G8-Gipfel in Tokio 2008 Japan Finanzkrise[5]
35. 2009 G8-Gipfel in L’Aquila 2009 Italien Terrorismus, nukleare Abrüstung sowie Interventionen in Afghanistan, Pakistan und Afrika. Die Entwicklung von Abkommen zu Energieknappheit, Wasser, Klimaveränderung und Nahrungsmittelsicherheit.[6]
36. 2010 G8-Gipfel in Huntsville 2010, Ontario Kanada
37. 2011 Frankreich
38. 2012 Vereinigte Staaten
39. 2013 Großbritannien
40. 2014 Russland
41. 2015 Deutschland

UK

Das Vereinigte Königreich (englisch United Kingdom, kurz: UK), Langform Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (engl. United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland) ist eine souveräne Nation vor der Nordwestküste Kontinentaleuropas.

Der größte Inselstaat Europas ist eine Union der ehemals unabhängigen Einzelstaaten England, Schottland und Wales sowie Nordirland. Das Vereinigte Königreich besitzt auch mehrere Überseegebiete. Die Kronbesitztümer der Isle of Man und der Kanalinseln sind der britischen Krone unterstellt, sind jedoch als selbständige Länder nicht Bestandteil des Vereinigten Königreichs. Deren Verhältnis zum Vereinigten Königreich lässt sich durch den Begriff der Suzeränität beschreiben. Als konstitutionelle Monarchie unterhält das Land ferner Beziehungen zu fünfzehn Commonwealth Realms, deren Staatsoberhaupt der britische Monarch ist.

Als hochentwickeltes Industrieland besitzt das Vereinigte Königreich das weltweit sechsthöchste Bruttoinlandsprodukt.[5] Mit rund 60,2 Millionen Einwohnern ist es das drittbevölkerungsreichste Land der Europäischen Union. Darüber hinaus ist das Vereinigte Königreich Gründungsmitglied der NATO sowie der Vereinten Nationen. Es ist Atommacht und ständiges Mitglied des Sicherheitsrates und ist auch Mitgliedstaat der Gruppe der Acht.

Nach der Auflösung des Britischen Weltreiches besitzt das Vereinigte Königreich weiterhin weltweit großen Einfluss dank des weit verbreiteten Gebrauchs der englischen Sprache und des weltumspannenden Commonwealth of Nations, einem vom britischen Monarchen angeführten losen Staatenbund.

Deutschland

Deutschland ist ein Staat in Mitteleuropa. Als Bundesstaat wird die Bundesrepublik Deutschland aus den 16 deutschen Ländern gebildet und stellt die jüngste Ausprägung des deutschen Nationalstaates dar. Die Länder gliedern sich gemäß dem Verfassungsprinzip der kommunalen Selbstverwaltung in kommunale Gebietskörperschaften.

Bundeshauptstadt ist Berlin. Gemäß ihrer Verfassung versteht sich die Bundesrepublik als soziale, rechtsstaatliche und föderale Demokratie. Sie ist Gründungsmitglied der Europäischen Union und mit über 82 Millionen Einwohnern deren bevölkerungsreichstes Land. Ferner ist Deutschland unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der OECD, der NATO, der OSZE und der Gruppe der Acht (G8). Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist Deutschland die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt, nach den Vereinigten Staaten, Japan und der Volksrepublik China.

Italien

Italien (ital. Italia) ist eine Republik in Europa, die zum größten Teil auf der vom Mittelmeer umschlossenen Apenninhalbinsel liegt. Italiens Hauptstadt ist Rom.

Das Gebiet des heutigen Italien war in der Antike die Kernregion des Römischen Reiches mit Rom als Hauptstadt. Die heute italienische Toskana war das Kernland der Renaissance. Seit dem Risorgimento besteht der moderne italienische Staat.

Frankreich

Frankreich (amtlich République française, deutsch Französische Republik; Kurzform franz.: France ist ein demokratischer, zentralistischer Einheitsstaat im Westen Europas. In Europa grenzt es an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an die Nordsee, an den Atlantik mit dem Ärmelkanal und an das Mittelmeer. Neben dem Territorium in Europa gehören zu Frankreich Überseegebiete in der Karibik (u. a. Saint-Martin, das eine Landgrenze mit dem niederländischen Sint Maarten aufweist), Südamerika (Französisch-Guayana, das Landgrenzen zu Brasilien und Suriname hat), vor der Küste Nordamerikas, im Indischen Ozean und in Ozeanien. Ferner beansprucht Frankreich einen Teil der Antarktis. Frankreich ist ein Mitglied der EU.

Kanada

Kanada (englisch und französisch Canada) ist ein Staat in Nordamerika, der zwischen dem Atlantik im Osten und dem Pazifik im Westen liegt und nordwärts bis zum Arktischen Ozean reicht. Die einzige Landgrenze ist jene zu den Vereinigten Staaten von Amerika im Süden und im Nordwesten. Gemessen an der Fläche ist Kanada der zweitgrößte Staat der Erde, doch nur im Süden existieren städtische Ballungsräume.

Die Besiedlung durch Indianer (First Nations) begann spätestens vor 12.000 Jahren, die Inuit folgten vor rund 5000 Jahren. Ab dem späten 15. Jahrhundert landeten Europäer an der Ostküste und begannen um 1600 mit der Kolonialisierung. Dabei setzten sich zunächst Franzosen und Engländer fest. In dieser Zeit breitete sich die Bezeichnung „Canada“ aus, das ursprünglich ein Name für ein Irokesendorf war. Frankreich trat 1763 seine Kolonie Neufrankreich an Großbritannien ab. 1867 gründeten vier britische Kolonien die Kanadische Konföderation. Mit dem Statut von Westminster erhielt das Land 1931 gesetzgeberische Unabhängigkeit, die letzten verfassungsrechtlichen Bindungen zum Vereinigten Königreich wurden 1982 aufgehoben. Staatsoberhaupt ist dennoch Königin Elisabeth II., die durch einen Generalgouverneur vertreten wird.

Kanada ist ein auf dem Westminster-System basierender parlamentarisch-demokratischer Bundesstaat und eine parlamentarische Monarchie.

Das Land besitzt zwei Amtssprachen, Englisch und Französisch. Die Unabhängigkeitsbestrebungen der Provinz Québec, die Rechte der frankophonen Kanadier und die der indigenen Völker (First Nations, Inuit und Métis) sind zentrale Konfliktlinien innerhalb der Gesellschaft. Die Verschränkung von Klimawandel und Umweltschutz, Einwanderungspolitik und Rohstoffabhängigkeit, die Finanzkrise sowie das Verhältnis zum südlichen Nachbarn, von dem kulturell und historisch bedingt ein zwiespältiges Bild besteht, kennzeichnen die öffentlichen Debatten.

Russland

Russland; beziehungsweise Russische Föderation und in exakter Übersetzung aus dem Russischen Russländische Föderation, Transkription Rossijskaja Federazija, beide Bezeichnungen sind gleichwertig) ist ein Staat im nördlichen Eurasien und flächenmäßig der größte der Erde. Russland entwickelte sich aus der Expansion des Großfürstentums Moskau, später des Russischen Zarenreiches zu einem von ethnischen Russen dominierten Vielvölkerstaat. Seine größte territoriale Ausdehnung hatte Russland im 19. Jahrhundert.

Die Russische Föderation ist Rechtsnachfolger der Sowjetunion in internationalen Organisationen, Atommacht und ständiges Mitglied des Weltsicherheitsrates. Das Land gilt nach der partiellen Erholung von den verschiedenen Transformationskrisen insbesondere wegen des Reichtums an natürlichen Ressourcen als wichtige Industrienation und wurde deshalb in die G8 aufgenommen.

Gruppe der Acht (G8)

Die Gruppe der Acht (G8) bezeichnet sich selbst als ein „Abstimmungsforum“, das konstruktiv Fragen bezüglich der Weltpolitik in gemeinsamer Verantwortung und im Konsens bearbeitet. Ihr gehören neben Deutschland die Vereinigten Staaten von Amerika, Japan, Großbritannien, Kanada, Frankreich und Italien (G7) auch Russland an. Sie ist aus der Gruppe der Sieben hervorgegangen, der Russland noch nicht angehörte. Daneben ist in dem Gremium auch die Europäische Kommission mit einem Beobachterstatus vertreten.

Den Vorsitz übernimmt jeweils ein Land für die Dauer eines Jahres. Die G8 gilt nicht als internationale Organisation, sondern vielmehr als internationales Netzwerk, welches zwar auch auf Normen und Regeln beruht, allerdings keine inhaltlichen oder substanziellen Vorschriften besitzt. Ihre Treffen sind informell, um in „entspannter Runde“ globale Themen und Probleme zu beraten. Die G8-Länder vereinigen in Kaufkraftparitäten gemessen etwa 50 Prozent und in tatsächlichen Preisen gemessen zwei Drittel des Welthandels und des Weltbruttonationaleinkommens (BNE) in sich. Von der Weltbevölkerung leben zwischen 13 Prozent und 14 Prozent in den G8-Ländern. Auf dem jährlichen Weltwirtschaftsgipfel treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten und anderer Staaten. Kurz zuvor kommen die Außenminister der Staaten zusammen und erörtern speziell außenpolitische Themen. Daneben gibt es im Rahmen des G8-Prozesses ständige Konsultationen unter den Vollmitgliedern.

Liste der G8, sortiert nach Gewichtung des Bruttoinlandsprodukts relativ zur Weltproduktion

Vereinigte Staaten
Japan
Deutschland
Großbritannien
Frankreich
Italien
Kanada
Russland

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Autor:

occi
erstellt: 08.07.2009 15:50
zuletzt geändert: 08.12.2010 14:07
Stichwörter: Unterricht, Bildung, Lehrer, E-learning, Schule, G8, Gruppe Der Acht, Politik, Globalisierung, Schule, Bildung

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