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Kairo
Pyramiden
Tal der Könige
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Sahara
Der Nil
Suez-Kanal
Alexandria

Eine Ägypten-Reise

Projekt der Klasse 6b

Kairo

Kairo ist die Hauptstadt Ägyptens und die größte Stadt der arabischen Welt.

Kairo ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Ägyptens und der Arabischen Welt. Die Stadt ist Sitz der ägyptischen Regierung, des Parlaments, aller staatlichen und religiösen Zentralbehörden sowie zahlreicher diplomatischer Vertretungen. Kairo ist der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt Ägyptens und besitzt zahlreiche Universitäten, Hochschulen, Theater, Museen sowie Baudenkmäler. Die Altstadt von Kairo ist ein Ensemble islamischer Baukunst und wird seit 1979 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt

Kairo hat 7,9 Millionen Einwohner im administrativen Stadtgebiet und die Metropolregion ist mit etwa 16,2 Millionen Einwohnern vor Lagos in Nigeria die größte in Afrika. In Ägypten existiert allerdings keine Meldepflicht, weswegen die angegebenen Einwohnerzahlen Hochrechnungen auf Basis der Volkszählungsergebnisse darstellen. Inoffizielle Schätzungen geben bis zu 25 Millionen Einwohner für den Großraum an, was nahezu ein Drittel der Gesamtbevölkerung Ägyptens bedeuten würde.

Pyramiden

Pyramiden waren Totengräber für die Pharaonen im Alten Ägypten. Sie waren für die Pharaonen Ruhestätten im Jenseits, in denen sie ihr bisheriges Leben weiterführen sollten.
Die Pyramiden wurden zur Zeit der Überschwemmung in der Nähe des Nils erbaut, weil durch die Wassermassen die großen Steine leichter und weiter zum Bauplatz transportiert werden konnten. Die Bauern konnten während dieser Zeit keine Arbeit auf dem Land verrichten und wurden deshalb als Pyramidenarbeiter eingesetzt. Man verwendete als Baumaterial Stein, weil die Grabanlagen für die Ewigkeit erhalten bleiben sollten. Jede Pyramide war die Grabstätte eines Pharaos, der in den von Steinen umgebenen Grabkammern, die sich im Inneren der Pyramide befanden, von der Außenwelt abgeschirmt seine Ruhe im Jenseits finden sollte. In den Grabkammern befanden sich zahlreiche Schätze sowie Lebensmittel, die als Grabbeigaben für das Leben des Pharaos nach dem Tod Verwendung finden sollten. Aufwendige Wandbemalungen stellten die ursprünglichen Wohnverhältnisse des Verstorbenen dar.

Tal der Könige

Das Tal der Könige war eine Nekropole im alten Ägypten, in der bis heute 63 Gräber und Gruben aufgefunden wurden.

Im Tal der Könige sind insbesondere die Gräber der Herrscher des Neuen Reichs (ca. 1550 v. Chr. bis 1069 v. Chr. 18. bis 20. Dynastie) zu finden. Das Tal befindet sich in Theben-West, gegenüber von Karnak, am Rand der Wüste und ist gesäumt von hohen Bergen, namentlich durch die natürliche Felspyramide el Korn oder el-Qurn (Das Horn). Nahezu das gesamte Gebiet von Theben-West bildet eine riesige Nekropole. Südlich davon liegt das Tal der Königinnen.

Trotz jahrtausendelanger Aktivität von Grabräubern und Plünderern lieferte das Tal der Könige den Ägyptologen der Neuzeit noch zahlreiche höchst wertvolle Grabungsfunde. Unter anderem wurde hier das weitgehend unversehrte Grab des Tutanchamun im Jahr 1922 von Howard Carter entdeckt.

Rotes Meer

Die ägyptische Küste entlang des Roten Meeres verläuft vom Golf von Suez bis an die sudanesische Grenze. Die mineralreichen rötlichen Gebirgszüge verleiteten die Seefahrer der Antike dazu, das Meer "mare rostrum" zu nennen, oder Rotes Meer.

Schiffe sind das Rote Meer auf und ab gesegelt, seit es für phönizische und ägyptische Händler die wichtigste Route nach Indien darstellte. Jahrhunderte lang blieb das Rote Meer Schauplatz von Schiffsunglücken und Abenteuern für Schmuggler, Kaufleute, Piraten und Pilger. Mit der Eröffnung des Suez-Kanals 1869 übernahm das Rote Meer erneut die Rolle einer internationalen Handelsroute und "Brücke nach Indien" für europäische Reisende.

Heute zählen die antiken Häfen zu den besten Tauchrevieren der Welt. Sonnenanbeter entspannen sich an weißen Sandstränden, während Schnorchler die Riffe erkunden.

Assuan-Staudamm

Großprojekt Staudamm

Etwa 5 km südlich von Assuan liegt flussaufwärts der zwischen 1898 und 1912 erichtete Staudamm, arabisch El-Sadd genannt. Zu seiner Zeit war es die größte und längste Talsperre der Welt. Sinn und Zweck war es die jährlich wiederkommende Nilflut aufzuhalten, um sie über das ganze Jahr hinweg gleichmäßig verteilt wieder abzugeben. So wurde zum ersten Mal eine ganzjährige Bewässerung des Fruchtlandes möglich.
Die landwirtschaftliche Anbaufläche wurde erweitert, die Zahl der Ernten stieg auf zwei- bis dreimal jährlich.

Sahara

Die Sahara ist mit neun Millionen Quadratkilometern die größte Trockenwüste der Erde. Das entspricht etwa der Größe der gesamten USA oder der 26-fachen Größe Deutschlands. Sie erstreckt sich von der afrikanischen Atlantikküste bis zur Küste des Roten Meeres und bildet annähernd ein Trapez von 4500 bis 5500 Kilometern westöstlicher und 1500 bis 2000 Kilometern nordsüdlicher Ausdehnung. Sie gehört zu den Wendekreiswüsten.

Die Sahara ist größtenteils eine Steinwüste oder Felswüste (Hammada), oder auch Kies- beziehungsweise Geröllwüste (Serir); die klischeehafte Sandwüste (Erg) macht mit ca. 20 Prozent nur einen geringen Teil der Sahara aus.

Der Nil

Der Nil fließt über 5000 Kilometer durch Ägypten ins Mittelmeer. Der Nil hat insgesamt eine Länge von 6671 Kilometern. Er hat seit über 5000 Jahren eine besondere Bedeutung für die Ägypter. Ohne den Nil hätte es Ägypten nicht gegeben. Der Nil ist die Lebensader der Ägypter. Das kostbare Land wird von den Grundbesitzern genutzt, um Obst, Gemüse und Pflanzen anzubauen. Bauernfamilien können nur durch Anbau existieren.

Die Stadt Assuan liegt am Nilufer im südlichen Ägypten. Segelboote sind wichtige Transportmittel auf dem Fluss. Obwohl die Schiffahrt durch Wasserfälle und Stromschnellen behindert wird, ist der Nil eine wichtige Verkehrsader. Er entwickelte sich zur Lebensader für Verkehr und Handel.

Das kostbare Land wird von den Grundbesitzern genutzt, um Obst, Gemüse und Pflanzen einzupflanzen. Bauernfamilien können nur durch Anbau existieren. Früher war das Niltal ganz trocken und sah aus wie eine Wüste. Aber heute ist das Niltal ganz bewachsen und sieht voll schön aus.

Der Nil trat über die Ufer, nachdem es im Süden heftig geregnet hatte. Dann ergaben sich zwei Probleme für die Menschen. Sie mussten einerseits ihre Dörfer vor den Überschwemmungen schützen. Anderseits mussten sie die Wassermassen gut über das Land verteilen, damit die Erde gut durchfeuchtet wurde, um gute Ernten zu erzielen.


Suez-Kanal

Der Suezkanal ist ein moderner Schifffahrtskanal in Ägypten zwischen den Hafenstädten Port Said und Port Taufiq bei Sues, der das Mittelmeer über den Isthmus von Sues mit dem Roten Meer verbindet und der Seeschifffahrt dadurch den Weg um Afrika erspart.

Der Sueskanal ist ein schleusenloser Meerwasserkanal, der daher keine Wasserhaltung benötigt.

Der Kanal kann von allen Schiffen (Handels- und Kriegsschiffen) aller Nationen zu allen Zeiten (Friedens- und Kriegszeiten) zu gleichen Bedingungen benutzt werden. Dies gilt auch für Kriegsschiffe kriegführender Nationen, für die jedoch bestimmte Einschränkungen bestehen (im wesentlichen Durchfahrt ohne Halt und ohne Versorgung). Dies wurde in der nach wie vor geltenden Convention von Konstantinopel vom 29. Oktober 1888 vereinbart.

Alexandria

Alexandria (nach Alexander dem Großen) ist eine Hafenstadt an der Mittelmeerküste Ägyptens.

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Autor:

m_b
erstellt: 12.11.2009 15:08
zuletzt geändert: 02.03.2010 11:57
Stichwörter: Ägypten, Unterricht

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