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Brüderstr. 13
Nikolaikirche
Viktoriapark
Friedhof der Märzgefallenen
Friedrichstr.
Am Festungsgraben
Gendarmenmarkt
Dönhoffplatz
Wilhelmstr.
Platz der Republik
Reichstag
Heinrich-v.-Gagern-Str.

Die Anfänge der deutschen Demokratie

Mitwirkende aus dem Grundkurs Geschichte, 2. Semester des Albrecht-Dürer-Gymnasiums: Kassem Allouch,
Celin Bailout,
Sebastian Bluemcke,
Alina Brandt,
Seda Orhanlar,
Selin Dilara Karasahin,
Aylin Ketmen,
Mikail Kürsad Kör,
Noah Schilling,
Jiveni Vijayasingam

Literaturhinweise:
Landeszentrale für politische Bildung (Hg.): Weg der Demokratie: Berlin - Ein historischer-politischer Stadtplan, Berlin 2007.

Brüderstr. 13

Die Aufklärung in Berlin - Erste Schritte in Richtung Demokratisierung

Hinweis: Audio rechts

Nikolaikirche

Die Nikolaikirche auf dem Nikolaiplatz als Sinnbild für den Beginn kommunaler Selbstverwaltung

Viktoriapark

Das Denkmal auf dem Kreuzberg als Symbol für nationale und politische Emanzipation

Hinweis: Audio rechts

Als deutsches Nationaldenkmal 1821 zur Erinnerung an die Befreiungskriege (1813-1815) gegen die napoleonische Besetzung eingeweiht. Es wurde 1817 von König Friedrich Wilhelm III. in Auftrag gegeben und von Karl Friedrich Wilhelm entworfen. (Gotischer Stil, Eisenguss, Grundriss des Eisernen Kreuzes, verziert mit zeitlichen Datierungen von Schlachten und Abbildern königlicher Familienmitglieder und Generälen, sowie einem Dankspruch an das preußische Volk auf unterer Sockelzone)
1878 wurde der monumentale Unterbau des Denkmals fertiggestellt und durch Kaiser Wilhelm I. neu ausgerichtet.
Das Denkmal symbolisiert die Entstehung eines deutschen Nationalbewusstseins nach der Auflösung des Reinbundes 1813, den als "Volkskrieg" propagierten Befreiungskriegen und der Gründung des Deutschen Bundes, zusammengefasst in der Wiener Schlussakte.

Friedhof der Märzgefallenen

Ehrung der Opfer der 1848 Revolution auf dem Friedhof der Märzgefallenen

Hinweis: Audio rechts

Friedrichstr.

Die Revolution von 1848 und die Barrikaden auf der Friedrichstraße

Hinweis: Audio rechts

Die Friedrichstraße reicht vom Mehringplatz bis zum Oranienburger Tor (3,3 Kilometer) und wurde nach Kurfürst Friedrich III. benannt. Als berühmte Prachtstraße lockte sie bereits während der Aufklärung mit bunten Varieté, Salons und Cafés.

Gerade hier sollten 1848 Barrikaden Sinnbild eines Demokratisierungsprozesses werden.
Am 18. März 1848 versammelt sich eine Menschenmenge vor dem Schlossplatz und forderte als preußisches Volk die Aufhebung der Zensur und die Einberufung des preußischen Parlaments. Als Unruhen entstehen und das Militär schießt, errichten sie zum Schutz ca. 920 Barrikaden aus Tischen, Stühlen und vielem mehr. Volk und königliche Truppenliefern sich blutige Gefechte in der Nacht vom 18. bis zum 19. März 1848. Die etwa 270 Todesopfer werden auf dem Gendarmenmarkt aufgebahrt. Am 21. März verkündet der König die Einberufung einer gesamtdeutschen verfassungsgebenden Nationalversammlung.

Am Festungsgraben

Die Preußische Nationalversammlung und ihr Einsatz für eine demokratischere Verfassung

Pressefreiheit, Wahlrecht, Gleichheit - Forderungen der Revolution von 1848, die die neugebildete Preußische Nationalversammlung konstitutiv umsetzen wollte. Provisorisch tagte die Versammlung von Mai bis August 1848 im Konzertsaal der Singeakademie am Festungsgraben. So einig, wie der Widerstand gegen die Staatsgewalt geführt worden war, so unterschiedlich waren die Ziele der Abgeordneten. Strittig war schon die Frage nach der Natur der monarchischen Herrschaft. Sollte das Beharren Friedrich Wilhelms IV. auf einem Regierungsprinzips von Gottes Gnaden reformiert oder akzeptiert werden? Während die Verfassungsfragen ungeklärt blieben, mobilisierten sich Monarchiebeführworter neu und verdrängten schließlich die Nationalversammlung aus dem Machtzentrum Preußens.

Gendarmenmarkt

Der Gendarmenmarkt als Symbol des aufgeklärten Absolutismus

Hinweis: Audio rechts

Dönhoffplatz

Das Abgeordnetenhaus auf dem Dönhoffplatz - Beginn der Parlamentarisierung

Der nach den Barrikadenkämpfen zunächst politisch zugängliche Monarch Friedrich Wilhelm IV. leitete erste Parlamentarisierungsprozesse ein. Die gebildete Nationalversammlung verlegte er jedoch schon am 8. November 1848 unter Geleit der königlichen Truppen aus dem politischen Machtzentrum Berlin nach Brandenburg. Schon einen Monat später musste die Preußische Nationalversammlung aufgelöst werden.
Jedoch blieb die Zweite Kammer des Preußischen Landtages von diesen Restriktionen verschont. Am Dönhoffplatz konnte das Abgeordnetenhaus des Preußischen Landtages zusammentreten. In einem Adelspalais tagte von 1849 bis 1775 nicht nur das Abgeordnetenhaus, sondern auch der Reichstag mit der ersten Sitzung 1871. Das Gebäude selbst musste zwar neuem weichen, die politische Idee der Mitbestimmung blieb aber erhalten.

Wilhelmstr.

Das Zentrum politischer Macht - Die Wilhelmstraße

An dieser Straße im Zentrum Berlins reihten sich seit dem 19. Jahrhundert die Ministerien Preußens. Hier wurden die politischen Entscheidungen Preußens und ab 1871 auch die des Deutschen Reiches getroffen. Aus dieser Zeit stammt das Regierungsgebäude in der Wilhelmstr. 64. Es erhielt Anfang des 20. Jahrhunderts politische Bedeutung, insofern hier das Geheime Zivilkabinett den Geschäftsverkehr zwischen dem Kaiser und der Regierung regelte. In den zwanziger Jahren residierte in der Wilhelmstr. 64 zudem Preußens Ministerpräsident Otto Braun. Heute erinnert hier eine Gedenktafel an die lebhafte Geschichte des Hauses und den darin ablesbar steinigen Weg der deutschen Demokratie.

Platz der Republik

Die blutigen Anfänge der Demokratie

Reichstag

Der Reichstag als "Volksmonument" für den Weg vom Kaiserreich zur Republik

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Heinrich-v.-Gagern-Str.

Die Kroll-Oper als Sitz des Reichstages

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Die Anfänge der deutschen Demokratie

von ADO1 erstellt am 31.05.2013 20:53
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Mitwirkende aus dem Grundkurs Geschichte, 2. Semester des Albrecht-Dürer-Gymnasiums: Kassem Allouch,
Celin Bailout,
Sebastian Bluemcke,
Alina Brandt,
Seda Orhanlar,
Selin Dilara Karasahin,
Aylin Ketmen,
Mikail Kürsad Kör,
Noah Schilling,
Jiveni Vijayasingam

Literaturhinweise:
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