Partner von 4trips
Gestalte Deine eigene Landkarte auf StepMap  –  Hier geht's los
Atlas
Kartensuche: 
Kiel
Spitzbergen
Tiefsee- kartierung/ Fischtrawler
Position der ESPERANZA (22.7.10)
Legende:
Ozeanversauerung
Longyearbyen
geplante Route
Ny-Alesund
Phase 1 & 3 - Ozeanversauerung
Phase 2 - Tiefseekartierung/ Fischtrawler

Arktisexpedition 2010 Esperanza

Greenpeace ist wieder in der Arktis unterwegs. War 2009 die Arctic Sunrise in der Nordpolarregion auf Expedition, so ist es diesmal die Esperanza. Auch in diesem Jahr sind neben den Greenpeace-Experten unabhängige Wissenschaftler mit an Bord.

Im vergangenen Jahr war der Klimawandel Schwerpunkt der Reise. Messgeräte wurden installiert und dort gelassen. Die erfassten Daten sollen jetzt eingesammelt werden. Doch die Ziele sind weiter gesteckt: Es geht um die Versauerung des Ozeans, die drohende Ausbeutung von Ressourcen, die bislang vom Eis geschützt waren, um die Erforschung der Tiefsee und den Rückgang des Meereises.

Die Expedition hat vier Abschnitte. Der erste und dritte Part führt die Esperanza nach Spitzbergen, um die Versauerung des Meeres zu untersuchen. In Part 2 wird das Greenpeace-Schiff bei Spitzbergen an der Eiskante entlang nach Fischtrawlern fahnden und ihre Aktivitäten beobachten. Part 4 spielt sich in der Framstraße und bei Grönland ab. Wie weit ist die Schmelze des Meereises dort vorangeschritten, nicht nur in der Fläche sondern auch im Volumen?

Kiel

Arktis-Expedition 2010
Das Greenpeace-Schiff mit dem schönen Namen Esperanza - zu Deutsch Hoffnung - bricht am Freitag,12. Mai, vom Kieler Hafen zu einer viermonatigen Expedition in die Arktis auf. Gemeinsam mit Wissenschaftlern des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) werden Klima- und Meeresexperten von Greenpeace die stärksten Bedrohungen der Arktis untersuchen. Dazu gehören der Einfluss des Klimawandels, die Versauerung der Ozeane und die drohende unkontrollierte Ausbeutung der Fischbestände.

Esperanza zurück in Kiel
Blogeintrag vom 22. Juli

Sie biegt um die Ecke, das Horn tönt – die Esperanza läuft in Kiel ein und ein Heimatgefühl kriecht in mir hoch. Ich sehe die ersten Gesichter, die Leute an Bord entdecken mich ebenso und wir werfen die Hände in die Höhe, um uns zu begrüßen. In diesem Moment geht unsere Arktis-Expedition 2010 endgültig zu Ende. Wir blicken auf erfolgreiche Wochen zurück. In einer gut funktionierenden Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR haben wir den Auf- und Abbau des weltweit größten Freilandexperimentes zur Ozeanversauerung unterstützt. Den Forschern steht nun der größte Datensatz zur Ozeanversauerung zur Verfügung. Wie interessant diese Daten sind, ist auch an den vielen Journalisten und Kamerateams erkennbar, die die Ankunft der Esperanza filmen. In den nächsten Wochen und Monaten werden die Forscher die Daten auswerten. Eines wissen wir jedoch jetzt schon: Die Ozeanversauerung ist eine Bedrohung für die Arktis und nur durch eine Reduktion der Treibhausgasemission aufzuhalten.

Wir haben außerdem Licht in die Tiefe des Arktischen Ozeans gebracht und ein artenreiches und sensibles Ökosystem entdeckt, für das wir Zeit gewinnen müssen. Zeit, um es zu erforschen bevor es durch Fischerei oder andere industrielle Nutzungen zerstört wird. Greenpeace fordert daher ein Sofortverbot für jegliche industrielle Nutzungen in dem Bereich der Arktis der bisher natürlicherweise durch Eis geschützt war.

Wir halten nach dieser Expedition 30 Stunden Videomaterial und 1500 Bilder vom Meeresboden des Arktischen Ozeans in den Händen. Und so werden auch wir, genau wie die Wissenschaftler, unsere Daten in den nächsten Monaten auswerten und anschließend die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentierten.

Von der Esperanza werden heute und morgen die Mesokosmen und die wissenschaftliche Ausrüstung abgeladen. Dann öffnen wir am Wochenende, 24. und 25. Juli, die „Gangway“ für Besucher. Von 10.00 bis 17.00 Uhr kann jeder an einer Führung durch das Expeditionsschiff teilnehmen und Filme und Bilder der Expedition anschauen. Wir liegen an der Kiellinie auf der Westseite vor dem IFM-GEOMAR. Jeder ist herzlich willkommen. Ich werde die letzten Tage und Stunden an Bord genießen und noch einmal ausführlich mit jedem plaudern, bevor es uns wieder in alle Himmelsrichtungen verstreut.

Spitzbergen

Die Esperanza ist in Spitzbergen. Dort wird sie die nächsten Wochen unbekannte Teile der Tiefsee kartieren und den Fischfang dokumentieren. Die "Arktic Under Pressure"-Expedition geht damit in die zweite Runde. Ein neuer Faktor, der die Arktis unter Druck setzt, rückt in den Mittelpunkt: Große Regionen der Arktis sind nicht mehr ganzjährig durch Eis geschützt. Da es keine Fischerei-Gesetze für die nun frei zugänglichen Bereiche gibt, nutzt die Fisch-Industrie ihre Chance und zieht nach Norden.

Tiefsee-\nkartierung/\nFischtrawler

Die Besatzung der Esperanza wird in den nächsten Wochen unbekannte Teile der Tiefsee kartieren und den Fischfang dokumentieren. Die "Arktic Under Pressure"-Expedition geht damit in die zweite Runde. Ein neuer Faktor, der die Arktis unter Druck setzt, rückt in den Mittelpunkt: Große Regionen der Arktis sind nicht mehr ganzjährig durch Eis geschützt. Da es keine Fischerei-Gesetze für die nun frei zugänglichen Bereiche gibt, nutzt die Fisch-Industrie ihre Chance und zieht nach Norden.

Dabei zerstören sie mit ihren Grundschleppnetzen den Meeresgrund. Dort befinden sich empfindliche Ökosysteme, die noch kaum erforscht sind. Für die zweite Phase der Arktis-Expedition hat die Esperanza deshalb den Tiefsee-Roboter ROV (Remote Operated Vehicle) an Bord genommen. Mit ihm können unentdeckte Wunder der Tiefsee gefilmt, aber auch die bereits fortgeschrittene Zerstörung durch die Netze dokumentiert werden. Opfer der Grundschleppnetze sind meist Kaltwasserkorallenriffe und Schwammfelder. Da sie der Lebensraum für viele andere Tiere und Pflanzen sind, ist ihre Zerstörung fatal.

Ozeanversauerung

Ny-Alesund. Die Forscher vom IFM-Geomar erforschen hier die Folgen der Ozean-Versauerung. Dabei werden in sogenannten Mesokosmen, riesigen Behältern, die im Wasserschwimmen, verschiedene Szenarien zu simulieren. Was passiert wenn der CO2-Gehalt in der Atmosphäre mehr oder weniger steigt?
http://blog.greenpeace.de/page/2/?s=kaiser+alesund

Ny-Alesund

Ny Alesund - Die Forscher auf der Esperanza wollen hier mit sogenannten Mesokosmen, riesige Reagenzgläser, die Versauerung der Ozeane erforschen. Wie wirkt sich ein niedrigerer pH-Wert auf die Lebewesen aus?

Diese Karte in Deine Webseite oder Deinen Blog einbinden

Diese Karte als hochauflösende Bilddatei (max. 2560 x 2560 Pixel) exportieren

Diese Karte als EPS-Datei (CMYK-Farben) auf Deinem Computer abspeichern

Diese Karte bewerten

Bewertung:
(2 Bewertungen)

Diese Karte kommentieren (2 Kommentare)

Diese Karte auf Facebook anzeigen

Diese Karte aufs
T-Shirt drucken

Nach dem Klicken bitte bis zu 30 Sekunden gedulden, die Karte wird hochauflösend exportiert.

Arktisexpedition 2010 Esperanza

 zurück zur Gesamtbeschreibung 
Greenpeace ist wieder in der Arktis unterwegs. War 2009 die Arctic Sunrise in der Nordpolarregion auf Expedition, so ist es diesmal die Esperanza. Auch in diesem Jahr sind neben den Greenpeace-Experten unabhängige Wissenschaftler mit an Bord. Im vergangenen Jahr war der Klimawandel Schwerpunkt der Reise. Messgeräte wurden installiert und dort gelassen. Die ...   Kartenbeschreibung lesen

Autor:

greenpeace
erstellt: 07.05.2010 19:50
zuletzt geändert: 26.08.2010 17:03
Stichwörter: Arktis, Esperanza

Stichwörter:

Bilder

Video

Großansicht

Weitere Mediendokumente

Tipp von StepMap: Was bringt mir StepMap: Anwendungsbeispiele und Nutzergruppen.

Weitere Karten für Deutschland

DE Test
von rasiho
Testkarte
1.Teil
von Betz
Welt
World
von paranoid
nothing particular