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5 Tipps für den Mietwagen im Ausland

Mietwagen im Ausland leisten wertvolle Dienste: Touristen überbrücken große Distanzen zum Zielort bequem mit der Bahn oder dem Flugzeug, dank eines geliehenen Fahrzeugs können sich Urlauber vor Ort dennoch flexibel fortbewegen. Bei der Anmietung eines Autos sollten sie jedoch fünf Punkte beachten.

1. Frühzeitig buchen und Preise vergleichen

Es stellt an bekannten Urlaubsorten kein Problem dar, erst am Anreisetag ein Auto zu leihen. Reisende müssen aber mit hohen Preisen rechnen. Sie sollten Ihr Fahrzeug lieber rechtzeitig von zu Hause aus buchen. Erstens profitieren sie von günstigen Preisen. Viele Vermietungen locken mit Frühbucher-Rabatten. Zweitens treffen sie auf eine große Auswahl an Fahrzeugtypen, sie können sich für das ideale Modell entscheiden. Sie sollten auch an einen Preisvergleich denken, zwischen den zahlreichen Anbietern bestehen große Unterschiede. Auf einem Preisvergleichsportal lässt sich das mit minimalem Aufwand durchführen.

2. Intensiv die Konditionen studieren

Nicht allein der Blick auf den Preis zählt, die Konditionen verdienen ebenfalls Aufmerksamkeit. So sollten Touristen die Tank-Regelung prüfen. Bestenfalls übernehmen sie das Auto vollgetankt und geben es im gleichen Zustand wieder zurück. Alle anderen Varianten kosten mehr Geld. Sie sollten auch kontrollieren, ob es eine Kilometer-Begrenzung gibt. Ist diese vorhanden, interessieren zwei Fragen: Reicht die Anzahl aus? Und falls nicht, wie viel verlangt der Anbieter für jeden weiteren Kilometer?

3. Auf ausreichenden Versicherungsschutz achten

Kunden sollten sich optimal absichern. Das realisieren sie mit einer Vollkasko-Versicherung über die Mietfirma. Sie sollte auch einen Schutz gegen Diebstahl-, Reifen- und Glasschäden beinhalten. Bestenfalls schließen Mieter eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung ab. Bei einem Angebot fragt sich, ob dieses eine solche Police umfasst oder ob Mehrkosten hinzukommen.

4. Mallorca-Police empfehlenswert

Eine Haftpflichtversicherung vereinbaren Leihfirma und Touristen immer. Allerdings differiert die gesetzlich vorgeschriebene Mindestdeckung in zahlreichen Urlaubsländern deutlich vom hohen deutschen Niveau. Diese geringen Deckungssummen können bei einem Unfall insbesondere mit Personenschäden zu einem erheblichen Problem führen: Der Versicherer zahlt nur bis zur Obergrenze, bei höheren Schäden müssen die Fahrer den Rest selbst stemmen.

Das meiden sie mit einer Mallorca-Police, welche die jeweils gültige Deckungssumme im Vertrag auf die deutschen Standards anhebt. Einige Kfz-Versicherer bieten im Rahmen der Haftpflichtversicherung eine Mallorca-Erweiterung für einen minimalen Aufpreis, wie dieser Autoversicherung-Rechner in zwei Beispielberechnungen gezeigt hat. Deshalb sollten Verbraucher zuerst in den Bedingungen ihrer Police nachsehen, ob sie bereits über diesen wichtigen Zusatzschutz verfügen. Andernfalls sollten sie eine preiswerte Mallorca-Police in einem Vergleich suchen oder Ihren bestehenden Versicherungsschutz erweitern.

5. Übergabe: Auto gründlich begutachten

Bei der Mietwagenfirma vor Ort sollten Urlauber beim Übergabeprotokoll Vorsicht walten lassen. Sie sollten penibel checken, ob sich sämtliche Schäden wie Kratzer, Dellen und anderes im Dokument finden. Ansonsten kann es bei der Rückgabe Streit geben. Es empfiehlt sich zudem, den Kilometerstand abzugleichen.